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Yoga für Tänzer - FOD

Yoga für Tänzer


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Ob Breaktänzer, Hip Hopper, Ballett-, Jazz-, Modern- oder Bollywoodtänzer: jeder Bewegungskünstler braucht Flexibilität, Körper- und Selbstbewusstsein, eine gute Balance und ein starkes Körperzentrum.
Jürgen Reitböck/PIXELIO

Yoga fördert die Technik, bringt Kraft, bessere Körperhaltung, tut dem Kreislauf gut, entgiftet. Alles positive Erscheinungen, die dem tanzenden Körper sehr dienlich sein können. Somit kann Yoga ein wunderbares Werkzeug im Trainingsalltag werden und als Ausgleich zu den rigorosen und strengen Tanzstunden gelten.  

Eine Ashtanga Yoga Stunde beinhaltet den Sonnengruß, stehende und sitzende asanas. Der Sonnengruß dient als Aufwärmtraining, ist sehr dynamisch, bringt den Kreislauf in Schwung und erhöht die Herzfrequenz. Die richtige Ausführung der speziellen Atmung bringt frischen Sauerstoff in den Körper und verbessert den Blutfluss.  

Die im Stehen ausgeführten asanas fördern die Balance, den Fokus, die Kraft und das Selbstvertrauen des Tänzers. Zusätzlich stellen sie ein Gleichgewicht zwischen beiden Körperseiten her. Die sitzenden asanas hingegen dehnen die Beinmuskulatur, öffnen die Hüften und stärken das Zentrum des Körpers. Außerdem haben sie eine therapeutische Wirkung bei Verspannungen und Überbelastung.  

Eines der wertvollsten Gründe Yoga zu üben ist die Einheit von Körper und Geist zu spüren. Diese Erfahrung bringt Klarheit und Frieden in sich selbst und erleichtert das Training.  

Nicht alle Yogaformen passen zu den Forderungen eines Tänzers. Es gibt unzählige Yogastile, die besser oder schlechter zum Üben der verschiedenen Tanzarten geeignet sind. Eine Balletttänzerin zum Beispiel, möchte Knie, Knöchel und Füße schonen. Sie verlangt nach einer anderen Art Yoga als der Jazztänzer, der seine Ausdauer und Power verbessern möchte. Unabhängig von der Wahl des Yogastils, sollte jeder Tänzer jedoch folgende Guidelines beachten:  

  • Verhindere jede Art von schmerzhafter und unbequemer Bewegung. Achte auf deine „Confortzone“.
  • Vergleiche dich nicht mit Anderen. Im Vordergrund stehen deine eigenen Stärken und Herausforderungen.
  • Benutze deinen Atem, um die Qualität der Positionen zu steigern. Halte niemals deinen Atem an.
  • Bei Verletzungen solltest du erst deinen Arzt konsultieren. lSei geduldig; Yoga bringt keine Wunder oder sofortige Resultate.
  • Genieße Yoga als einen „Körperurlaub“, weg von den Tanzstunden, Proben und Performances.  



  • Autor: Maria Waldinger, BA
  • Gelesen: 6597 mal
  • Datum: 2009-03-27
    publication_date Fri, 27 Mar 2009 14:23:26 CET
  • RV 675 - 10 %
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