Eine der wichtigsten Herausforderungen moderner Fitnesstempel und Studios ist die ständige Versorgung der Bewegungshungrigen mit neuen, abwechslungsreichen und freilich auch effektiven Sporttrends. Während es den Aerobicanhängern in letzter Zeit zunehmend schwerer fällt, neue Trends und Spielarten ihrer Lieblingsbeschäftigung zu erfinden, haben andere Bewegungsformen den Vorteil, dass sie noch nicht allzu lange in den westlichen Studios angekommen sind und es daher leichter haben, mit einer neuen Variante ihre Kunden zu begeistern. Pilates z.B. ist eine bei uns noch relativ unbekannte Trainingsform, die sich erst seit einigen Jahren zunehmend etabliert. Nach und nach aber sind auch hier dem Zeitgeist entsprechende Neugestaltungen gefragt.
Der aktuellste Trend in Sachen Pilates kommt jetzt von unseren Nachbarn aus Deutschland und trägt die aussagekräftige Bezeichnung "VibroPilates", die bereits darauf schließen lässt, dass es dort sehr modern zugehen muss. Beim VibroPilates werden nämlich die bekanntesten Lektionen aus dem Pilatestraining mit dem nunmehr sich immer mehr ausbreitenden Vibrationstraining zusammengefügt. Daraus soll sich, so die Erfinder dieses neuen Trainings, ein äußerst effizientes Training der Muskulatur ergeben, das darüber hinaus keinen allzu hohen Zeitaufwand erfordert.
Und wieder einmal hat ein Trend seinen Ursprung in der Welt der Stars und Promis. Medien berichten beispielsweise über Popikone Madonna, die das Vibrieren fix in ihren Trainingsalltag integriert haben soll. Unter Hollywoodstars sind ja Pilates oder Yoga seit vielen Jahren als Fitmacher beliebt und bewährt. Die Kombination der beiden gelobten Bewegungsformen lag daher auf der Hand und brauchte nur mehr ersonnen werden. Somit bilden fernöstliche Tradition und moderne Technologie eine angeblich perfekte Symbiose.
Beim VibroPilates werden klassische Pilates-Übungen wie z.B. der "Katzenbuckel", die "Brücke" oder der so genannte "Superman" anstatt auf dem Boden auf einer vertikalen, vibrierenden Platte durchgeführt. Wichtig ist jedoch, dass Sie bei diesem Training in jedem Fall auf die korrekte Atmung achten und die Aktivierung des im Pilates so wichtigen "Powerhouse" nicht vergessen. Sie müssen demnach den Beckenboden und die Bauchmuskeln anspannen und in dieser Weise nach innen ziehen. Dann erst befinden Sie sich in der richtigen Haltung und sind bereit für VibroPilates. Ob sich dieser Trend durchsetzt bleibt abzuwarten. Einiges spricht jedoch dafür, denn Innovatives in Form von kulturellem Verbinden ist gefragt und erfreut sich auch in ganz anderen Sparten großer Beliebtheit. Wenn Sie also Gelegenheit finden, VibroPilates irgendwo auszuprobieren, überlegen Sie nicht zu lange und getrauen Sie sich.
- Autor: Dr. G. Heidinger
- Link: http://www.WomanMaxFun.com
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- Datum: 2010-05-30
publication_date Sun, 30 May 2010 17:45:57 CEST - RV 591 - 3 %
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